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Lucas Gonzalez
Lucas Gonzalez

Das Kapital Im 21. Jahrhundert


Denn nach 1975 stieg die Ungleichheit, und die kapitalistische Weltwirtschaft kehrte zum Patrimonialen Kapitalismus zurück, es komme zu einer Refeudalisierung. Im Patrimonialen Kapitalismus wird die Wirtschaft von ererbtem Vermögen dominiert, in deren Folge es zu einer Oligarchie kommt.[7] Klassengesellschaften, in denen starke Vermögenskonzentration herrscht, die auf angehäuftem Kapital basiert, illustriert Piketty mithilfe von Romanen von Honoré de Balzac, Jane Austen und Henry James.[5]




Das Kapital im 21. Jahrhundert


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Das globale Kunststück gelang einem eher unscheinbaren Ökonomen, der Englisch mit französischem Akzent spricht - und sich jahrelang über scheinbar langweilige Einkommensstatistiken aus den vergangenen drei Jahrhunderten gebeugt hat. Thomas Piketty, 42, Professor an der Paris School of Economics, hat aber aus dem trockenen Zahlenwerk eine eingängige Botschaft gezimmert, die derzeit in der ganzen Welt Resonanz findet. Sie lautet: Etwas ist faul im kapitalistischen System - und die Symptome werden immer schlimmer, weil Krisenzeiten einseitig die Habenden begünstigen.


Der 696-Seiten-Schmöker, in dem Piketty seine Erkenntnisse vorstellt, heißt "Das Kapital im 21. Jahrhundert" - eine unverhohlene Anspielung auf das Standardwerk von Karl Marx zur kapitalistischen Verteilungsfrage. Das Buch sorgt aber nicht allein aufgrund des provokanten Titels für Aufregung. Zum ersten Mal präsentiert ein Ökonom umfassende Belege für die Aussage "Wer hat, dem wird gegeben".


Diese wissenschaftliche Untermauerung des weltweiten Unwohlseins mit dem Turbokapitalismus bringt Piketty viel Beifall ein: US-Linke preisen ihn als modernen "Marxisten fürs neue Jahrtausend" ("Nation"), Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman lobte sein Buch als wegweisend. Präsident Obama nutzte seine Audienz bei Papst Franziskus im März zu einer ausführlichen Debatte über die wachsende soziale Ungleichheit, die Piketty beschreibt.


Käme es dazu wieder, müsste wohl auch Autor Piketty viel zahlen. Denn für den Kapitalismuskritiker funktioniert das kapitalistische System derzeit bestens: Sein Buch steht auf Platz 1 der Amazon-Bestellerliste in den USA.


Eine wesentliche Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb zwischen öffentlich-demokratischen und privat-kapitalistischen Unternehmen ist die Errichtung einer Institution, welche die Leitung der öffentlich-demokratischen Unternehmen zur bestmöglichen wirtschaftlichen Leistung animiert. Diese Institution habe ich Bundesaktionär genannt (Corneo, 2014).


Damit die Gewinnmaximierung der Unternehmen volkswirtschaftlich sinnvoll ist, darf sie weder auf Kosten der Arbeitnehmer noch auf Kosten der Konsumenten und der Umwelt erfolgen; sie soll das Ergebnis erhöhter Produktionseffizienz und erfolgreicher Produktinnovationen sein. Deswegen müssten die Vorschriften zum Schutz dieser Kategorien strikt formuliert und rigoros eingehalten werden. Darüber hinaus sollten die öffentlich-demokratischen Unternehmen eine Renaissance der Mitbestimmung anstreben und das solidarische Ethos ihrer Mitarbeiter fördern. Es ist nämlich naheliegend, dass der Umfang der Arbeitnehmerbeteiligung in kapitalistischen Unternehmen ineffizient niedrig ist, d.h. etwas mehr Mitbestimmung kann die Produktivität erhöhen. Das öffentliche Eigentum würde die Identifikation der Arbeitnehmer mit ihrem Unternehmen steigern und die Eröffnung neuer Mitgestaltungsmöglichkeiten würde im Endeffekt sowohl die Löhne als auch die Unternehmensgewinne erhöhen. 041b061a72


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